Jausenstation Kegelgassl

Der große Löffler

Über Firn und Eis zum Gr. Löffler

Gehzeit:
3 bis 4 Stunden, 1267 Höhenmeter (schwere Gletschertour);

Auzsrüstung:
Gletscherschuhe, Steigeisen, Seil und Pickel, warme Kleidung und ausreichend Proviant.

Wegverlauf:
Kegelgasslalm (2109 m) - markierter Gletschersteig zur Trippachscharte (3179 m) - über den Grat zum Gipfel ( 3376 m)


Wegbeschreibung:
Nach angenehmer Nachtruhe im Hüttenlager der Kegelgasslalm genießen wir die Silhouette der Durreckgruppe im aufgehenden Morgenlicht, die Hüttenwirtin Klara hat inzwischen ein gutes Frühstück vorbereitet. Langsam durchqueren wir ostwärts die Geröllhalden der Gletschermoränen, Siegfried (Hüttenwirt) hat einen angenehmen Steig angelegt, der uns bald zu den Firnfeldern bringt. Die Spur im Schnee ist bereits gezogen, langsam nähern wir uns der breiten Randspalte am Fuße des Bergkammes. Siegfried hat eine Seilsicherung angebracht, der Bergsattel ist bald erreicht: Ein fantastischer Blick auf die nördlichen Gipfel der Zillertaler Alpen öffnet sich, das Trogtal der Floite liegt zu unseren Füssen. Nach kurzer Verschnaufpause heißt es die steilen Firnfelder der Nordseite überwinden, eine Seilsicherung ist sicherlich angebracht. Über die letzten großen Felsblöcke erreichen wir den Gipfel, ein schönes Kreuz weist uns das Ziel. Ein herrliches Panorama lässt die Mühen schnell vergessen: Im Osten die Ausläufer der Hohen Tauern, der Durreckkamm im Süden, dahinter die Gipfel der Rieserferner. Weiter im Süden schimmert die Silhouette der Dolomiten, bei guter Sicht erkennt man die weichen Linien der Brenta/Adamello- und der Ortlergruppe. Staunend genießt man den Rundblick, Millionen Jahre Erdgeschichte werden in unseren Gedanken wach und vermischen sich mit dem Gefühl von Ehrfurcht und Dankbarkeit.

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