Jausenstation Kegelgassl

Kreuzkofl

Die beeindruckenden Felskare der Zillertaler


St.Johann - Stalliler - Kegelgasslalm - Kreuzkofl - Stalliler


Gehzeit:
5 bis 6 Stunden (ganze Runde), 950 Höhenmeter (mittelschwere Wanderung);

Ausrüstung:
Wanderschuhe, ausreichend warme Kleidung, Regenschutz.

Wegverlauf:
Von der Hauptstraße in St. Johann über die Rohrbergstraße bis zum Stalliler (1472 m - großer Parkplatz); von dort über den "Putzweg" zur Hofer Paul Hütte und weiter auf Nr.19 bis zur Kegelgasslalm (2109 m). Aufstieg zum Kreuzkofl (2420 m), der Abstieg führt über den Höhenweg des Trippachkammes Richtung Stalliler. Beschreibung der Wanderung:
Vom Stalliler (1472 m) führt ein schmaler Steig, zwar markiert aber kaum störend, mitten in den Hochwald Richtung Trippach. Leicht ansteigend fordert der "Putzweg" keinen großen Energieaufwand, die Morgensonne lässt feuchten Moos- und Flechtengeruch aufsteigen, man atmet tief durch und genießt die Abgeschiedenheit von Trubel und Verkehr. Bald sind die ersten Almwiesen über die neu angelegte Forststraße erreicht, steilste Flanken liegen vor uns, man wundert sich, dass sie noch gemäht werden. Eine Blütenvielfalt, reich besetzt mit Orchideen, besetzt die Hänge. Die Hofer Paul Hütte ist bald erreicht: ein Platz zum Verschnaufen. Der folgende Aufstieg zur Kegelgasslalm (2109 m) ist etwas steil, die Latschen speichern die Wärme der Sonne: Langsamer gehen, die Klara wartet mit guter Speise und Trank auf uns. Alles ist neu hier und doch gemütlich, die Mühe hat sich gelohnt. Von den nahen Gletschern des Löffler (3376 m) und des Schwarzenstein (3369 m) streicht frische Luft herab, riesige Wassermengen stürzen in Form von Bächen und Rinnsalen zu Tal, es ist ein Reichtum, den wir wohl noch nicht zu schätzen wissen! Die rauhe Welt der Steine und Felsen zieht uns magisch an, der kleine Gipfel des Kreuzkofels (2420 m) ist unser Ziel. Weit öffnet sich der Blick in die Felsregionen der Zillertaler, der Hohen Tauern, im Hintergrund die Gipfel der Rieserferner, im Süden die Silhouette der Dolomiten. Ein beeindruckendes Panorama, das uns den gesamten Abstieg entlang der Trippachkante begleitet. Diese Gratwanderung ist sogar ein Geheimtipp unter Einheimischen, die den Rundweg allerdings im Uhrzeigersinn bewältigen, da sie ausreichend Kondition für die anfangs steile Rampe besitzen. Das mit Felsklippen, Legföhren und Zirben besetzte Gelände ist ein idealer Lebensraum für Gämsen, häufig begegnet man hier den ansonsten scheuen Tieren. Eine kurze Einkehr beim Stalliler beschließt den Tag auf angenehme Art.

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